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  Meditaping
  Das Meditape hat nichts gemein mit der Art von Tape, die bisher in der Physiotherapie zur Stabilisierung von Gelenken und Ruhigstellung nach Sportverletzungen verwendet wurden. Es handelt sich um ein elastisches Tape, welches Tage und Wochen getragen werden kann. Die Elastizität des Tapes ist der Elastizität der Haut nachempfunden und bildet quasi eine zweite Haut. Bei jeder Bewegung erfährt der beklebte Körperteil eine lymphatische Massage. Außerdem werden die Hautsensoren beeinflusst, dazu gehören auch die Akupunkturpunkte.

Das erste Mal wurde diese Therapieform 1970 vom japanischen Chiropraktiker Kenzo Kase der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei den Olympischen Spielen in Sydney wurde diese Methode durch die japanische Volleyballmanschaft international bekannt.
Meditype Beispiel
  Mittlerweile hat sie sich über Sportler wie Lars Ricken und Jan Koller auch bei uns verbreitet.. Der Allgemeinarzt Dr. Sielmann befasst sich seit 2001 sehr intensiv mit der Erforschung der Wirkung und der Verbreitung der Methode. Dabei hat er das Tape und die Technik von Kenzo Kase in umfangreicher praktischer Anwendung erfolgreich weiterentwickelt und nennt es jetzt "Medi Tape".
  Die spezifischen Eigenschaften des Medi Tapes:

  • Es ist in Aufbau, Dicke und Gewicht mit der Haut vergleichbar
  • Es ist luft- und feuchtigkeitsdurchlässig
  • Es hat eine 100%ige Acrylbeschichtung. Der Kleber wird durch die Körperwärme aktiviert.
  • Es kann mehrere Tage bis Wochen ohne Probleme getragen werden.
  • Es lässt sich sehr leicht ablösen und hinterlässt nur selten Klebereste auf der Haut.
  • Es verfügt über eine sehr gute Wasserbeständigkeit, d.h. man kann ohne Probleme damit duschen und baden.
  • Es klebt auch auf behaarten Körperstellen und nach dem Auftragen von Massageölen gut.
  • Es verursacht nur äußerst selten Allergien

Krankheitsbilder, die mit Meditaping behandelt werden können:

  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Gelenkbeschwerden
  • Förderung der Wundheilung und Beweglichkeit nach Operation
  • Beckeninstabilitäten bei und nach Schwangerschaft


Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.schmerzundtape.de